Pflegetipps

Die weitgehend naturnahe Bepflanzung am Gehölzrand oder unter Bäumen und Sträuchern bracht keine intensive Pflege – im Gegenteil. Je mehr wir der Natur überlassen, desto natürlicher wirkt das Gesamtbild.
Um den flächenbildenden Stauden wie z.B. Buschwindröschen, Bärlauch und Wildalpenveilchen einen geeigneten Lebensraum zu bieten sollte auf ständiges Kratzen und Harken verzichtet werden.

Selbstverständlich muss Unkraut beseitigt oder sich zu stark ausbreitende Pflanzen im Zaum gehalten werden, damit das Gesamtbild nicht leidet. Nach der Blüte nur Pflanzen zurückschneiden, die durch Selbstaussaat zu lästig werden könnten – z.B. Akelei und Fingerhut.

Je mehr stehen bleibt, desto schöner ist der Anblick im Herbst und Winter, außerdem bieten Pflanzenstängel und Samenstände Überwinterungsplätz für nützliche Insekten. 

Der dem Standort geschuldete reichliche Laubfall im Herbst muss differenziert betrachtet werden. Grundsätzlich gilt: herabgefallenes Herbstlaub schützt Pflanzen im Winter vor Kahlfrost und versorgt den Boden mit Nährstoffen.

Immergrüne Stauden wie Waldsteinia oder Immergrün (Vinca) dürfen jedoch nicht unter einer geschlossenen Blätterdecke liegen bleiben, sie brauchen das Licht. Hier gilt es wie beim Rasen: vorsichtig abharken.

Stauden die im Winter einziehen freuen sich wenn das Laub liegen bleibt. Ist die Laubdecke jedoch sehr dick und schwer – z.B. unter großen Eichen, Walnussen oder anderen sehr großblättrigen Bäumen sollte entweder schon im Herbst ein Teil der Decke abgetragen werden, spätestens aber im Februar, damit die neuen Triebe eine Chance haben durchzutreiben.