Stauden für den Außenrand

Ein herrlicher Platz für eine Fülle von Stauden. Wurzeldruck und extreme Trockenheit nehmen ab, das Sortenspektrum erweitert sich dadurch um viele höher werdende Pflanzen, die nicht nur eine Krautschicht bilden, sondern durchaus sehr deutliche optische Akzente setzen z.B. das Schaublatt (Rodgersia) in seinen verschiedenen Arten.

Jedes Stadium der Schaublätter hat seinen Reiz – der elegante Austrieb, das langsame Entfalten der Blattkunstwerke, das satte Grün des fertigen Meisterstücks, die beeindruckende Herbstfärbung.

Auch der Salomonsiegel (Polygonatum) erscheint architektonisch und erhaben. An langen gebogenen Stielen hängen grünlich-weiße Blüten, selbst nach dem Verblühen bleibt der anmutige Aufbau bestehen und im Herbst erfreuen wir uns an einer leuchtendgelben Blattfärbung.

Bistorta - Knöterich

Polygonatum - Salomonsiegel

Rodgersia - Schaublatt

Eine viel zu wenig bekannte Staude ist Liriope muscari, die Lilientraube.  Über den grasartigen dunkelgrüne Horsten  erscheinen oft erst ab September blauviolette Blütenkerzen, die bis in den November hinein Farbe zeigen.

Und keine Angst vor diesem Staudenknöterich: Bistorta amplexicaule wächst brav horstig und wuchert nicht. Stattliche Büsche mit filigranen Blütenkerzen in verschiedenen Rot-tönen aber auch in Rosa oder Weiß sind eine spätsommerliche Attraktion.