ein paar Pflegetipps für den naturnahen Garten

Der Name sagt es eigentlich - im Naturgarten möchten wir der Natur nahe sein, unsere Pflanzen möglichst ungestört wachsen dürfen, sich aussäen dürfen an Orten, an denen sie sich wohlfühlen. Manche Fuge im Pflaster wird so zum neuen Lebensraum und bekommt einen wildromatischen Touch. Die Natur schafft oftmals von ganz alleine phantastische Bilder, die der menschliche Geist nie so erfunden hätte.

Die Pflege eines Naturgartens ist entspannend, denn nichts muss wirklich sein! Gießen, düngen, jäten -  halten Sie sich zurück und überlassen sie den Pflanzen weitgehend die  Verantwortung für sich selbst.

  Mit offenen Augen den Garten wahrnehmen ist schon  die halbe Pflege und dann entscheiden

  •     nur wirklich störende Pflanzen entfernen, wenn sie zu invasiv werden oder das Gesamtbild stören
  •     nur Pflanzen nach der Blüte zurückschneiden, die sich allzu lästig aussäen..
  •     Je mehr stehen bleibt, desto schöner ist der Anblick im Herbst und Winter,
  •     an rauhreif-oder schneebedeckten Gräsern und Samenständen kann man sich nicht satt sehen
  •     Pflanzenstängel und Samenstände bieten nützlichen Insekten Überwinterungsplätze.
  •     heruntergefallenes Herbstlaub schützt die Pflanzen im Winter bei Kahlfrost und versorgt
        den Boden mit Nährstoffen. Lassen Sie also möglichst viel davon liegen. Der Igel freut sich auch.